Ausgelesen …

Auf Grund der Rezension von Tintenhain las ich ziemlich kurzentschlossen „Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt“ von Akram El-Bahay.

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Kurzinfo: 

  • Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (25. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 14,00 Euro
  • ISBN-13: 978-3404208838

Zum Inhalt lt. Verlagshomepage: Sam ist ein Dieb – aber mit einer List gelingt es ihm trotzdem, in die Palastwache von Mythia aufgenommen zu werden. Er träumt von einem neuen Leben, von großen Aufgaben. Vielleicht wird er gar als Wache des Weißen Königs eingesetzt? Doch statt des Königs soll er nur alte, staubige Bücher bewachen, in der riesigen Bibliothek unterhalb der Stadt. Wie langweilig! Sam kann nicht mal lesen. Bald jedoch erfährt er am eigenen Leib, dass die hallenden Bücherschluchten ebenso gefährliche wie fantastische Geheimnisse bergen.

„Manche Menschen, die einen Blick auf Paramythia hatten werfen können, erzählten, auf jeden der beinahe eine Million Einwohner von Mythia kämen fünf Bücher. Andere behaupteten, es seien zehn. Mindestens. Einig waren sie sich alle in einem: Paramythia war eine Stadt der Bücher.“

Allein der Titel des Buches verleitet mich zum Lesen: Eine Stadt voller Bücher – ein Traum! In diese geheime Stadt Paramythia würde ich mich gerne einmal einladen lassen und auch gegen ein Kennenlernen der geheimnisvollen Fantasiegestalten, denen man dort begegnet, hätte ich nichts.

Der Autor bedient sich eines flüssigen und überaus bildhaften Schreibstils, der märchenhaft und fantasievoll eine Welt entstehen lässt, die mich an einen Mix aus Märchen, Tausendundeine Nacht und Fantasie erinnert.

Der Dieb Sam steht in diesem Buch im Vordergrund und trotz seines Berufes ist er ein äußerst liebenswerter Charakter, der authentisch und menschlich dargestellt wird. Er ist nicht nur Held, sondern auch zweifelnd und kämpft mit den Schatten seiner Vergangenheit. Doch auch die anderen Charaktere konnten mich überzeugen, auch wenn hier noch ein wenig Luft nach oben ist. Gerade die Dienerin Kani, die Sam kennen (und lieben?) lernt, birgt so einiges an Potential. Hier hoffe ich auf die Folgebände.

Kopfkino vom feinsten lässt mich komplett verzaubert zurück und dies wird bestimmt nicht mein letztes Buch von diesem Autor sein. Auf die Fortsetzung von der „Bücherstadt“ muss ich leider noch ein wenig warten.

„Sie steckten alle längst bis zu den Schultern in Schwierigkeiten und Geheimnissen. Er hatte aufgehört, sich darüber zu wundern. Zu viele Gestalten, die es eigentlich nicht geben durfte, und Orte, die nicht wahrhaftig existieren konnten. Es schien fast, als hätte Sam an seinem ersten Tag in Paramythia nicht eine Stadt voller Bücher, sondern eine von ihren Geschichten betreten. Wer weiß, dachte er, während Hakim ein weiteres Mal stehen blieb, um die Nase so nahe an einen der Buchrücken zu drücken, dass ihm die silbernen Seiten die Haut färbte. Vielleicht war dies die beste Erklärung für alles. Er war zwischen die Seiten eines Buches gestolpert.“

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Weitere Rezensionen findet ihr bei

Tintenhain

Zeilenliebe

(Benachrichtigt mich bitte in den Kommentaren, wenn ihr hier nicht auftauchen möchtet oder ich eure Rezension hinzu fügen soll)

Einen herzlichen Dank an den Verlag und NetGalley, die mir das E-Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Ich gebe hier – trotz kostenlosem Exemplar  – meine eigene, ehrliche Meinung wieder …

 

 

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2 Gedanken zu “Ausgelesen …

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