[Montagsfrage] Endlich wieder Antworten …

Es ist wieder soweit. Das Buchfresserchen ist aus seiner kreativen Schaffenspause zurück und stellt uns wieder die berühmte Montagsfrage, die ich wie gewohnt am Mittwoch beantworte.

Diesmal ….

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Hast du dir schon mal vorgenommen (und es geschafft) länger kein Buch zu kaufen?

Muss man sich das vornehmen?

Und wenn ja – warum?

Macht das Sinn?

Ernsthaft: Nein – das habe ich mir noch nie wirklich ernsthaft vorgenommen und würde das wohl auch nie – nie – nie schaffen. Weil ich Bücher brauche und mein SuB umfasst ja auch meistens ca. zwanzig Bücher (plus/minus drei bis fünf). Sonst werde ich unruhig, wenn es sehr viel weniger sind. Selbst vor Weihnachten oder meinem Geburtstag schaffe ich es nicht, ein Buchkaufverbot einzuhalten und so ist es auch schon mal vorgekommen, dass ich ein Buch umtauschen musste, weil ich es dann plötzlich doppelt hatte ….

Das einzige, was ich mir für meine BUCHweltreise vorgenommen habe, ist, dass ich mir hierfür so viel Bücher wie möglich aus Büchereien ausleihen möchte.

Aber Bücher einkaufen werde ich trotzdem immer weiter, weil ohne einfach nicht geht. Und ich sehe auch immer Bücher, die ich dann einfach haben muss oder irgendwelche Lieblingsautoren bringen neue Bücher raus und die wandern dann auch in den Einkaufswagen oder ich sehe beim Mops oder auf Bücherflohmärkten Bücher, die schreien „Kauf mich“ und was soll ich dann machen?  ….

… ihr versteht, was ich meine? (Man nennt mich da auch zwanghaft 😉 ) ….

Und wie ist das bei euch so?

 

 

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13 Gedanken zu “[Montagsfrage] Endlich wieder Antworten …

  1. Mir gingen bei deiner Antwort zwei Dinge durch den Kopf:
    1) Ein SuB von 20-25, wie süß *gg* Bei mir war er zeitweise fast dreistellig. 😉
    2) Flohmärkte und co. sind für mich nur partiell gefährlich, weil ich mit Krimis, historischen oder Liebes-Romanen nur selten etwas anfangen kann. Die Klassiker, die es auf Flohmärkten durchaus gibt, habe ich hingegen zu einem Gutteil gelesen oder interessieren mich nicht.
    Da hat man gleich ganz andere Voraussetzungen und reduziert den Konsum auch mal. *g*

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      • Tatsächlich frage ich mich ja immer, wer eigentlich entscheidet, was zu Klassikern zählt. Ich habe ja tatsächlich immer sehr gerne die Reclam-Hefte gelesen (allerdings war das tw. auch totwitzig, wenn wir das mit verteilten Rollen gelesen haben – der Vorteil der Erwachsenenschule 🙂 Ich warte aufs Buch-Date, ansonsten gebe ich bei dem großen A Reclam als Stichwort ein und wähle das 13. Heft in der Liste, die mir angezeigt wird …. (oder du empfiehst mir was …hihi)

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      • Bei mir ist die 13 Emilia Galotti. Gibt Besseres. 😉 Reclam ist in der Tat für mich die Definition von Klassiker. Aber die Frage ist echt nicht leicht. Grob würde ich sagen: Klassisch ist das, was in der Gegenwart noch bedeutsam ist (z. B. weil es andere Autoren inspiriert) obwohl das Buch mind. 30 Jahre alt ist. 30 Jahre ist in der Geschichtswissenschaft eine Generation.
        Empfehlungen für Klassiker sind … Schwierig. Das Feld ist so unglaublich weit. Ganz spontan würde ich dir bei deinen Vorlieben „Doctor Jekyll und Mister Hyde“ von Robert Louis Stevenson, „Der Malteser Falke“ von Dashiell Hammett und als klassischen Klassiker was von Shakespeare vielleicht? Macbeth!
        Sind zwei Klassiker, die man selten so nennt. Und Shakespeare ist sicherlich zugänglicher als Goethe oder Schiller. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass du am Werther (Pfui!) als unglückliche Liebesgeschichte Freude haben könntest. Effi Briest von Fontane ist natürlich auch super … Kafka, Freytag, Schnitzler, Böll … Aber an „Klassiker“ muss man sich auch herantasten. Da kann man sich, wenn man zu ambitioniert ist, es auch schnell verleiden.
        Puh … Wie bei allen Büchern gilt: Im Zweifelsfall reinlesen.

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      • Emilia Galotti kenne ich – war ok. Klassische Schullektüre. Doctor Jekyll wäre eine Idee, Shakeseare ist nicht meins und Malteser Falke – ist das nicht verfilmt worden mit Bogart? Werther geht gar nicht, Böll mag ich sehr gerne, genau so wie Hesse. Rest muss ich gestehen: habe ich nicht gelesen. Es ist also viel, sehr viel Platz für ein paar Klassiker 🙂 Ich mag ja diese ganzen alten „Jugendbücher“ Schatzinsel, Tom Sawyer, Mary Poopins etc……

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      • Japp, Malteser Falke ist mit Bogart verfilmt worden. Ist für mich DER Hard Boiled Krimi schlechthin.
        Was Abenteuerromane angeht: C.S. Forester. Entweder die Hornblower-Romane oder African Queen.
        Wer Böll mag, mag auch Siegfried Lenz, vielleicht aber nicht gerade die Deutschstunde. „So zärtlich war Suleyken“ ist lustig. Wenn es ernster sein soll: „Arnes Nachlass“ oder „Der Verlust“… Und Kafka geht immer. Ich würde es mit „Die Verwandlung“ versuchen. Damit habe ich mich als 14 jähriger in Kafka verliebt. Traurig, ein wenig unheimlich und zugleich verdammt skurril. 😊
        Das möge als Anregungen zum Reinlesen mal reichen. Ich kann ja nicht mein ganzes Pulver verschießen, falls wir ein Klassiker-Date machen. 😅

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  2. Neee, nicht wirklich. Der Not gehorchend (wenn auf den Büchern im Regal absolut kein Platz mehr ist, welche hinzulegen) schon. Aber geklappt hat es nie, obwohl ich meine Bücher primär schon aus den heiß geliebten Bücherhallen beziehe und mich mit Spontankäufen echt zurückhalte. Bücher sind halt … hach ….
    Liebe Grüße
    Christiane

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