Mit Büchern um die ganze Welt …

Mit Yvonne und anderen Menschen reise ich anhand von Büchern um die Welt. Bei den Links erfahrt ihr mehr.

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Ich habe in Frankreich mit meiner Reise begonnen und folgendes Buch gelesen:

„Autobiografie einer Pflaume“ von Gilles Paris, erschienen 2004 bei Knaus.

41e9pmxr04l-_sx296_bo1204203200_ Zum Inhalt laut Amazon: Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Der neunjährige Icare, Spitzname Pflaume, lebt allein mit seiner Mutter, seit sich sein Vater mit einer anderen davon gemacht hat. Da seine Mutter nur Bier trinkt und mit dem Fernseher spricht, muss Icare den Äpfeln auf dem Speicher seinen Kummer erzählen. Eines Tages entdeckt er beim Spielen einen Revolver. Ein Schuss löst sich – und Pflaume ist ein Waisenkind. Doch das Kinderheim erweist sich als überraschendes Glück. Begeistert entdeckt er eine Welt jenseits von Fernsehen und Langeweile. Zum ersten Mal hat Pflaume Freunde, auch wenn der coole Simon, der weinerliche Ahmed, die ängstliche Alice oder der immer hungrige Jujube von den Dramen ihrer Kindheit gezeichnet sind. Sie alle bilden eine verschworene Gemeinschaft, die ihre Erwachsenen beim Wort nimmt und sie, wenn nötig, mit Indianerlist der Unwissenheit überführt. Und Pflaumes Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit …

Dieses Buch hatte ich seit einigen Monaten auf meinem SuB liegen – der Autor kommt aus Frankreich und das Buch spielt auch in Frankreich – also bot es sich an, mit diesem Buch zu beginnen und meine Reise in unserem Nachbarland zu starten.

Der Beginn ist vielversprechend: Aus Sicht des neunjährigen Icare, der von allen nur Pflaume genannt wird, wird seine Sicht der Dinge erzählt. Wie es zum Unfall mit dem darauf folgenden Tod seiner Mutter kommt, wie Icare ins Waisenhaus kommt, dort Freunde findet und was er dort so alles erlebt. Allerdings geht mir schon nach einigen Seiten der Sprachstil gehörig auf die Nerven.

„Und wir waren superbrav und haben kleine Tiere auf das unechte Gras geklebt, nur Boris nicht, der am Leim geschnüffelt hat und dann ganz komisch geworden ist, und Monsieur Paul musste ihn auf die Krankenstation bringen und Ahmed mitnehmen, der seine Hand nicht mehr loslassen wollte.“

Der Autor schreibt konsequent aus Sicht des neunjährigen Jungen. Und das klingt zunehmend nicht nur naiv, sondern eher dümmlich und ich frage mich, wie wenig ein Junge in diesem Alter wissen kann. Und das fand ich weder anrührend oder ansprechend, sondern – wie gesagt – nervend und auf die Dauer auch langweilig.

Ich habe mich tapfer durch das Buch gequält, wollte ich meine Reise doch nicht direkt beim ersten Buch schon unterbrechen oder abkürzen. Allerdings habe ich ab der Hälfte des Buches die Seiten nur noch quer gelesen und war froh, als ich am Schluß vom Happy End lesen konnte.

Jetzt freue ich mich auf mein nächstes Reiseland. Es geht in die USA– aber mit welchem Buch, das verrate ich noch nicht ….

Allerdings werde ich bei meinen nächsten Büchern auch darauf achten, dass ich ein wenig mehr über das entsprechende Land erfahre – ob jetzt historisch, landschaftlich, kulturell oder …. –  das hat mir bei diesem Buch auf jeden Fall auch gefehlt!

Aber mit jedem Buch werde ich schlauer ….. 🙂
Und weil das mit diesem Buch irgendwie alles nicht so ganz geklappt hat, werde ich Frankreich evtl nochmal bereisen …

Auf meiner Seite „Mit Büchern um die ganze Welt“ seht ihr, welche Länder ich schon bereist habe …

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10 Gedanken zu “Mit Büchern um die ganze Welt …

  1. Pingback: BUCHweltreisebericht Januar 2017 | umgeBUCHt

  2. Pingback: Ab in das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ …. | wortgeflumselkritzelkram

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