Heute lese ich ….

Heute lese ich …..

„Die Eismacher“ von Ernest van der Kwast

41x9810mv9l-_sx311_bo1204203200_ Inhalt lt. Amazon: Im Norden Italiens, inmitten der malerischen Dolomiten, liegt das Tal der Eismacher, in dem sich die Einwohner auf die Herstellung von Speiseeis spezialisiert haben. Giuseppe Talamini behauptet gar, die Eiscreme wurde hier erfunden. Und er muss es wissen, schließlich haben sich die Talaminis seit fünf Generationen dieser Handwerkskunst verschrieben. Jedes Jahr im Frühling siedeln sie nach Rotterdam über, wo sie während der Sommermonate ein kleines Eiscafé betreiben. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt: zartschmelzendes Grappasorbet, sanftgrünes Pistazieneis, zimtfarbene Schokolade. Dennoch beschließt der ältere Sohn Giovanni, mit der Familientradition zu brechen, um sein Leben der Literatur zu widmen. Denn er liebt das Lesen so sehr wie das Eis. Bis ihn eines Tages sein Bruder aufsucht: Luca, der das Eiscafé übernommen hat, ist inzwischen mit Sophia verheiratet, in die beide Brüder einst unsterblich verliebt waren. Und er hat eine ungewöhnliche Bitte …

Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen musste ich einfach mit diesem Buch beginnen. Und ich weiß gar nicht, wie viel Eis ich jetzt schon beim Lesen verputzt habe (gedanklich sowie real)..

Was mir bis jetzt nach ca. 90 Seiten gut gefällt, sind die Rückblenden, in denen erzählt wird, wie der Vater des Vaters des Vaters des Vaters (oder so) … zum Eismacher geworden ist. Andererseits erschwert gerade das auch m. M. nach den Lesefluß. Oder liegt es doch an den tw. recht langatmigen Beschreibungen von irgendwas oder an der Hitze, dass ich gerade überlege, nicht doch etwas anderes lesen zu wollen …. Keine Ahnung. Leicht finde ich das Buch bisher nicht.
Aber noch gebe ich nicht auf und lese weiter. Vor allem weil ich unbedingt wissen will, was Luca von seinem Bruder möchte (und weil ich irgendwo gelesen habe, dass die Zeitsprünge nach ca. 100 Seiten aufhören).
Ich hab da ja so meine Vermutung  (Luca ist bestimmt todkrank und möchte, dass Giovanni das Geschäft und seine Frau übernimmt….. oder ist das zu kitschig?) …. Ich lasse mich überraschen

Inzwischen beteiligt sich bei „Heute lese ich …“ auch Michaela von Bücherlogie mit Beiträgen. Und ich freue mich, wenn noch mehr mit machen. Kurze Verlinkung wäre schön, so wie ich dann auch hier immer aufliste, wer heute noch so liest ……

 

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8 Gedanken zu “Heute lese ich ….

  1. Das ist ja auch eine nette Aktion – bei mir heißt es jeden Dienstag „gemeinsam lesen“ (von Schlunzen-Bücher).
    An die Eismacher hab ich mich bisher auch noch nicht so recht rangetraut. Mir wurde mal sein Buch „Fünf Viertelstunden bis zum Meer“ empfohlen. Aber ich glaube wenn, versuche ich es doch zu erst mit „die Eismacher“. Da gefällt mir sich das Cover besser 😉 – Grüße

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  2. Oh, ich habe das Buch gerade ausgelesen. Ich fand es toll. Humorvoll und erfrischend, weil man durch die Beschreibungen den Wisgeschmack nahezu auf der Zunge zu spüren vermag. Ich finde das Buch hinreißend. Es spricht über Familie, Liebe, Sehnsucht nach allem möglichen und trägt diesen Wunsch nach Freiheit in sich, welcher sich unweigerlich immer zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben an irgendwelchen Lebensshicksalen als unerfüllbar auf Dauer erweist. Wie im realen Leben. LG Alexa

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    • Ich habe gestern auch noch fleißig weiter gelesen und es wird tatsächlich besser ab ungefähr Seite 100. Deine Beschreibung trifft es ganz gut. Allerdings finde ich nicht, dass sich ein gewisser Freiheitsdrang (wie auch immer man diesen näher definieren möchte) immer als unerfüllbar darstellt.. 🙂 … Auch LG

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      • Ja stimmt, es gibt Menschen, die machen einfach Schluss und geben sich ihrer Freiheit hin. Habe ich gerade auf einem anderen Blog gelesen. Vielleicht fehlt mir dazu häufig der Mut. Allerdings sehe ich innerfamiliär und gesellschaftlich häufig Punkte, an denen man sich besinnt und Dinge tut, aus Pflichtgefühl oder was auch immer heraus, und sich nicht seinen freiheitlichen Gedanken hingibt. Diese Zwänge, die sich einem unterschwellig eingraben. Und deswegen liebe ich Bücher, in denen sich die Menschen etwas trauen, alles über Bord werfen und nur noch das machen, worauf sie Lust haben. Es ist so schön, sich dahinein zu träumen …

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      • Sich etwas trauen oder einem Freiheitsdrang nachzugeben, bedeutet für mich nicht gleichzeitig, dass man sich auch von Familie oder anderen Dingen löst. Ich glaube, man kann auch frei sein mit solchen vermeintlichen „Verpflichtungen“ wie Familie, Beruf etc. Aber das ist eben auch Auslegungssache…. Und ist man wirklich frei, wenn man alles hin schmeißt und nur noch tut, wozu man Lust hat? Ist das wirklich möglich? ….

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