back in town

20160726_145319    ich bin wieder da…..

ich hatte einen schönen urlaub. erholsam. das wetter war toll – zwischendurch sogar heiß. ich hatte nette, liebe menschen um mich. die landschaft war  – wie immer – traumhaft. ich habe die steh-spaziergänge an der nordsee genossen. dinge gesammelt, die ich vielleicht nie wieder brauche oder verarbeite. ich war in der nordsee „schwimmen“. oder vielleicht bin ich auch nur über die wellen gehüpft. habe viele dinge getan, die ich mir vorgenommen habe. und manche nicht.

nur an der nordsee habe ich das gefühl, ich kann durchatmen. so richtig. tief und ganz durch. das ist wie ankommen. da – sein. atmen, als wäre es das erste mal. und wissen: es ist gut!

ansonsten: mit den ferienhäusern hatten wir pech. den fjord in der zweiten woche fanden wir alle langweilig.

und ich habe genug von meinem traumland.

und das verunsichert mich. und macht mich traurig.

kann es sein, dass wir nach ca. 12 besuchen das land wirklich über haben? und kann ich es dann wirklich noch mein traumland nennen? es ging auch dem rest der familie so. beim elfenmädchen und räuberhauptmann kann ich es ja vielleicht auf die pubertät schieben. die wollen halt lieber ihre freunde um sich haben oder einfach nur chillen und musik hören. aber mein mann sah es ähnlich.

es reicht….

zumindest erstmal. weil eigentlich hatten wir das ja schon zweimal. dieses gefühl, wir müssten mal was anderes sehen. haben wir dann auch gemacht. einmal ostfriesland ausprobiert und einmal die opalküste. war auch schön. aber danach haben vier menschen gesagt: neee. nächstes jahr fahren wir wieder nach dänemark.

also, vielleicht nicht überbewerten. sacken lassen. atmen (auch, wenn es keine nordseeluft ist). abwarten. diesmal nicht so früh für das nächste jahr urlaub buchen. nicht so weit voraus planen. weiter atmen.

und dann mal sehen, wo es uns übernächstes jahr hin zieht 😉

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12 Gedanken zu “back in town

  1. Schön, dass Du wieder im Lande bist. Ach ja, die Nordsee, ich liebe sie auch so sehr!
    Ich kann gut nachvollziehen, was in Dir gerade vorgeht, habe es selbst auch so erlebt, als die Kinder größer wurden. Ich denke, dass ambivalente Gefühle nicht auf Anhieb aufgelöst werden müssen. Sie wahr zu nehmen und sein zu lassen kann der „Nacherholung“ förderlich sein. Nichts muss jetzt entschieden werden. Erst mal sacken lassen und gucken, was passiert.
    Ich freue mich auf Deine neuen Beiträge und bin gespannt! Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

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