F(rau und H)err Wirt

eine berührende geschichte von „mein name sei mama“. sehr lesenswert!

MitmachBlog

Ding!

Der Aufzug hielt in ihrem Stockwerk. Sie steckte den Kopf bei der Türe hinaus, konnte jedoch nur noch einen Rücken um die Ecke des Flurs biegen sehen.

„Wo bleibt er nur?“

murmelte sie und setzte sich erschöpft auf den Sessel, den sie mühsam ins Vorzimmer geschoben und gleich hinter der angelehnten Tür positioniert hatte, um rascher hinausspähen zu können. Ihre Ohren funktionierten tadellos. Nicht das kleinste Geräusch auf dem Flur schien ihr zu entgehen. Jetzt war es wieder ganz ruhig.

Nervös knetete sie ihre Finger im Schoß.

„Wenn er nicht bald vom Einkaufen zurück ist, kommen die Kinder nach Hause und ich habe kein Mittagessen für sie gekocht.“

Aus ihrer Unruhe wurde Ärger. Sie stand auf und ging ein paar schlurfende Schritte im Vorzimmer auf und ab. Vor dem Spiegel blieb sie stehen. Ihre Miene verfinsterte sich. Sie spuckte das Glas an und schimpfte

„Altes Ungeheuer! Scher dich weg!…

Ursprünglichen Post anzeigen 418 weitere Wörter

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